Rheuma

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Was ist Rheuma?

Unter dem Begriff Rheuma versteht man Schmerzen, die von Gelenk zu Gelenk wandern. Daher wird sie auch als „fließender Schmerz" bezeichnet.

In der Rheumatologie werden nicht nur die Gelenke, sondern auch Erkrankungen der Wirbelsäule, des Bindegewebes, der Muskulatur und der Haut behandelt. Insgesamt werden in der Rheumatologie bis zu 450 verschiedene Erkrankungen unterschieden.

Rheumatologische Krankheitsbilder:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Polymyalgia rheumatica
  • Sjögren-Syndrom
  • Arthritis psoriatica
  • Reaktive Arthritiden
  • Morbus Bechterew (häufigste Form bei den entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule) und Spondylarthropathien
  • Polymyalgia rheumatica (Vertreter des entzündliche bedingten Weichteilrheumas)
  • Borreliose
  • Lupus erythematodes
  • Lupus und Schwangerschaft
  • Osteoporose
  • Vasculitiden (entzündliche Erkrankung der Gefäße)
  • Kollagenosen (entzündliche Erkrankung des Bindegewebes)
  • Myositiden (entzündliche Erkrankung der Muskulatur)
  • Wegener´sche Granulomatose
  • Fibromyalgie (nicht entzündlich bedingte Schmerzstörung)
  • Immundefekte

Bei allen Erkrankungen, liegt eine Störung des Immunsystems vor, wodurch körpereigenes Gewebe angegriffen und zerstört wird. Zudem leiden die meisten Patienten zusätzlich unter verschleißbedingten Veränderungen an den Gelenken, den so genannten Arthrosen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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