Der Eingriff wird entweder in Vollnarkose oder mit spinaler Anästhesie durchgeführt. Das Hautareal um das betroffene Gelenk wird zuerst desinfiziert, dann wird ein kleiner Schnitt gesetzt und ein spitzes Führungsrohr (Trokar) eingeführt. Durch diesen Trokar kann dann das Arthroskop in das Gelenk geschoben werden. So ist eine Bewegung des Geräts möglich, ohne dass dabei die Haut irritiert wird. Um die Beweglichkeit des Arthroskops im Gelenk und die Übersichtlichkeit zu erhöhen, wird das Innere der Gelenkkapsel mit Flüssigkeit „aufgepumpt".
Wenn der Arzt eine minimalinvasive Operation durchführen muss, müssen zusätzlich zwei bis drei weitere Schnitte gesetzt werden.
Die Arthroskopie sollte immer von einem erfahrenen Untersucher durchgeführt werden. Aber auch beim Profi können in seltenen Fällen Probleme auftreten. Es kann beispielsweise zu Knorpelverletzungen, Blutungen im Gelenk, Infektionen, Gefäß- und Nervenverletzungen kommen. Diese Komplikationen treten jedoch nur selten auf.