Die Computertomographie (CT) ist eine Untersuchungsmethode, die häufig angewendet wird. Der Patient wird hierzu ganz oder teilweise (z.B. nur das Knie) in eine Röhre geschoben. In dieser Röhre befinden sich gegenüberliegend ein Röntgengerät und ein Detektor, der die ausgesendeten Röntgenstrahlen misst. Ziel der CT ist es, verschiedene Strukturen des Körpers genauer darzustellen, als es mit normalen Röntgenapparaten möglich ist. Außerdem können durch die Computertomographie auch Muskeln, Bandscheiben und Gelenkergüsse dargestellt werden.
Die CT-Röhre enthält in ihrem Inneren ein Röntgengerät und einen Detektor, die auf einer Schiene angebracht sind und um den Patienten rotieren können. Der Patient befindet sich dabei immer zwischen Gerät und Detektor. Das Röntgengerät sendet Strahlung aus, die durch den Körper des Patienten durchtritt und dabei abgeschwächt wird. Die Strahlen werden vom Detektor gemessen, in Daten umgewandelt und an einen Computer weitergeleitet. Dieser kann aus den Daten dann ein zweidimensionales Bild der Schnittebene zusammensetzen. Da dies jedoch meist nicht für eine Diagnosestellung reicht, wiederholt der Computertomograph diese Schritte in verschiedenen aufeinanderfolgenden Ebenen, so dass dann ein dreidimensionales Bild entsteht. Auf diese Weise können z.B. die Kreuzbänder des Knies vollständig abgebildet werden, um einen kleinen Einriss auszuschließen. Je nach Fragestellung kann der Abstand der einzelnen Ebenen zueinander vergrößert (z.B. bei großen Blutergüssen) oder verkleinert werden (z.B. zur Darstellung der Menisken).