Vor Durchführung der Kryodenervation erfolgt eine umfangreiche Wirbelsäulendiagnostik.
Hierzu gehören vor allem die:
- klinisch neurologische Diagnostik
- körperliche Untersuchung
- Blutuntersuchung
- Röntgendiagnostik der Wirbelsäule
- Kernspintomographische Untersuchung
Wie ist die Nachbehandlung?
Direkt nach dem Eingriff erfolgt zunächst eine dreistündige Bettruhe in Rückenlage, dadurch erreicht man eine zusätzliche Kompression der Wunde. Im Anschluss darf sich der Patient wieder auf Stationsebene bewegen. Nach dem Eingriff sollten die Patienten zur Eigen- und Therapiekontrolle ein Schmerzprotokoll führen. Noch am gleichen oder am nächsten Tag können die Patienten in dr Regel entlassen werden.
Nach einer zufriedenstellenden Schmerzlinderung sollte der Patient, im Rahmen der Krankengymnastik oder durch Aufnahme sportlicher Aktivitäten versuchen, die die Wirbelsäule stabilsierende Rückenmuskulatur aufzubauen und zu kräftigen. Dieser Muskelaufbau ist besonders wichtig, da hierdurch die Verschleißprozesse verlangsamt werden können und die belastende Fehlhaltung der Wirbelgelenke so zusätzlich verringert werden kann.
Risiken der Kryodenervation
Die Risiken der Vereisung sind relativ gering. Der Patient erhält bereits während des Eingriffs ein Antibiotikum gegen mögliche Entzündungen. Weiterhin können, wenn auch selten, auftreten:
- kleine Blutergüsse
- lokale Verletzungen von Nerven
- Frostbeulen an der Hautoberfläche
Letzte Aktualisierung am 14.08.2009.