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Reizstrombehandlungen


Was sind Reizstrombehandlungen?

Bei der Reizstromtherapie handelt es sich um ein Elektroverfahren, bei dem schwache elektrische Ströme zur Punktstimulation eingesetzt werden, um geschwächte Muskeln zur Kontraktion anzuregen. Sie ist eine Form der Elektrotherapie. Die eingesetzten Schwellströme sind amplitudenmodulierte Impulsfolgen. Abhängig vom Krankheitsstadium werden unterschiedliche niedrige Frequenzen eingesetzt.

Klassifikation

Die Reizströme können nach ihrer Entstehung und spezifischen Wirkungsweise im Gewebe folgendermaßen klassifiziert werden:

  1. Mittelfrequente Ströme

    Hierbei handelt es sich um Wechselströme, die in der Regel über zwei Elektroden an den Patienten abgegeben werden (beim klassischen Intereferenzstrom sind 4 Elektroden notwendig). Die hohe therapeutische Effektivität ergibt sich durch die minimale Hautreizung bei ausgeprägter Tiefenwirkung. Zudem wird sie durch den Patienten gut akzeptiert.

  2. Niederfrequente Ströme

    Impulsströme mit Frequenzen unter 1000 Hz werden als niederfrequent bezeichnet. Mit den niederfrequenten Strömen lässt sich der gesamte oben genannte Anwendungsbereich abdecken. Zudem können sie auch, im Gegensatz zu mittelfrequenten Strömen, zur Behandlung peripherer Lähmungen angewendet werden.

  3. Galvanischer Strom

    Hierbei handelt es sich um einen Gleichstrom, welches das Gewebe mit konstanter Energie durchströmt. Sie kommt vorwiegend zur Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung sowie zur Iontophorese (Einbringung eines Präparates mit Hilfe des Stromes) zum Einsatz.

Reizstrombehandlungen - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 14.08.2009.

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