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Knochen - Ablauf


Welche Untersuchungen werden vor einer Knochenverlängerung durchgeführt?

Der Arzt befragt den Patienten eingehend (Anamnese) und nimmt eine körperliche Untersuchung und genaue Vermessung vor. Bildgebende Verfahren wie die Röntgenuntersuchung oder insbesondere die Computertomographie (CT) kommen zum Einsatz. Vor der Operation sind verschiedene weitere Untersuchungen, z. B. eine Blutanalyse, erforderlich.


Was müssen Patienten vor einer Operation zur Knochenverlängerung beachten?

Wird der Eingriff nur aus ästhetischen Gründen durchgeführt, so können die Kosten nicht von den Krankenversicherungen getragen werden. Der Patient sollte sich dementsprechend informieren.

Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen, z. B. Marcumar® oder Aspirin®, müssen normalerweise abgesetzt werden. Dies erfordert die Rücksprache mit dem Arzt.

Wie läuft die Operation ab?

Zur operativen Knochenverlängerung ist normalerweise eine Vollnarkose oder manchmal eine Regionalanästhesie (Betäubung eines größeren Körperbereiches) notwendig. Nach Eröffnung der Haut wird der Knochen quer, schräg oder in einem gezackten Schnitt durchtrennt. Dies geschieht mit einer speziellen Säge. Das weitere Vorgehen ist bei den beiden Methoden unterschiedlich.

In der ursprünglichen Variante wird ein Fixateur externe angebracht. Das ist eine äußere Spannstruktur, die befestigt wird, indem Stifte oder Drähte durch den Knochen gebohrt werden. Der Fixateur externe ragt mit seinem äußeren Anteil durch kleine Öffnungen aus der Haut heraus. Mit der Vorrichtung lässt sich der Knochen langsam auseinander ziehen.

Die moderne Technik besteht in der Einsetzung eines speziellen Marknagels (Teleskopnagel). Der Nagel wird über eine Öffnung (z. B. einen kleinen Einschnitt am Knie, der möglichst in einer Hautfalte angelegt wird) in den Markraum des Röhrenknochens geschoben. Der Teleskopnagel kann sich selbst verlängern, was über ein elektronisches Steuergerät erfolgt.

Am Ende des Eingriffs wird ein Drainageschlauch eingelegt. Die Haut wird zugenäht und mit einem Verband versorgt.


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Letzte Aktualisierung am 11.08.2009.

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