Im Vorfeld müssen gegebenenfalls Medikamente, die die Blutgerinnung beeinträchtigen (z. B. Aspirin® oder Marcumar®), abgesetzt werden. Dies geschieht immer in Absprache mit dem Arzt. Zur stationären Aufnahme sollte der Patient vorhandene Unterlagen (z. B. Ergebnisse von vorherigen Untersuchungen, eine Liste von dauerhaft eingenommenen Medikamenten) mitnehmen.
Der Patient wird meist einen Tag vor der Operation stationär aufgenommen. Manchmal erfolgt die Aufnahme auch mehrere Tage zuvor. Eine Ausnahme stellen Notfälle dar. Einen oder mehrere Tage vor dem Eingriff erfolgen auch bestimmte Voruntersuchungen, ebenso das Gespräch mit dem Arzt sowie die Aufklärung über die Operation, über ihre Risiken und über die Narkose. Der Patient bekommt die notwendigen Medikamente vom Personal. Am Operationstermin wird er in den Operationssaal gebracht. Dort findet der Eingriff statt. Danach befindet sich der Patient gegebenenfalls im Aufwachraum, er wird dann auf die Station zurückgebracht. Dort bekommt er weiterhin die notwendige Versorgung mit Medikamenten, Verbandwechsel und Nachuntersuchungen werden durchgeführt. Ist der Zustand des Patienten in Ordnung, so kann er nach einigen Tagen entlassen werden.
Nach der Entlassung erfolgen weiterhin Verbandwechsel und Kontrolluntersuchungen, meist beim niedergelassenen Arzt. Die Medikamente sollten nach Anweisung eingenommen werden. Sollten sich Auffälligkeiten zeigen, die auf eine Komplikation hinweisen können, so sollte ein Arzt informiert werden. Je nach dem durchgeführten Eingriff können weitere Maßnahmen wie z. B. eine Rehabilitation notwendig sein.
Ein großer Vorteil der stationären gegenüber der ambulanten Operation ist die optimale Betreuung des Patienten. Schon die Operationsvorbereitung kann sehr genau durchgeführt und auch kontrolliert werden. Nach dem Eingriff ist eine ständige Überwachung des Patienten möglich, und Fachpersonal ist bei etwaigen Komplikationen schnell zur Stelle. Insgesamt geht eine größere Sicherheit für den Patienten mit der stationären Aufnahme zur OP einher.
Umgekehrt kann auch die ambulante Operation Vorteile aufweisen, z. B. die Möglichkeit der Genesung in den eigenen vier Wänden und nicht zuletzt auch die Kostenersparnis.