Bei der Tumoroperation kann es immer auch zu einer Verletzung von umliegenden Strukturen kommen. Gerade bei größeren bösartigen Tumoren kann dies problematisch werden. Es kann zu einer eingeschränkten Beweglichkeit kommen, bei einer Schädigung eines Nervs ist eine Lähmung oder eine Sensibilitätsstörung möglich. Allgemein können bei der Operation Blutungen, Nachblutungen, Blutergüsse, Infektionen, Wundheilungsstörungen und Narben auftreten.
Erfolgsaussichten der Tumororthopädie
Die Prognose hängt von der Tumorart und von der Ausdehnung ab. Gutartige Wucherungen können in den meisten Fällen problemlos herausoperiert werden. Bei bösartigen Tumoren spielt für die Aussichten auch eine Rolle, ob sich bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben.
In diesem Fall ist die Prognose meist schlecht. Sarkome (ursprüngliche Weichteiltumore und Knochentumore) besitzen im Allgemeinen eine bessere Prognose als z. B. Tumore, die aus den Eingeweiden stammen. Voraussetzung für eine Heilung ist aber, dass das Tumorgewebe vollständig beseitigt werden kann. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Tumor erneut auftreten (Rezidiv), so dass dann weitere Behandlungen erforderlich werden können.
Letzte Aktualisierung am 13.08.2009.