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Stoßwellentherapie - Funktionsweise


Wie funktioniert die Stoßwellentherapie?

Stoßwellen sind starke, impulsartige Schallwellen. Sie haben Ähnlichkeit mit manchen natürlichen Phänomenen wie die „durchbrochene Schallmauer" bei Flugzeugen. In der Medizin werden Stoßwellen genutzt, um hartes Material im Körper zu zertrümmern (z. B. Gallensteine oder Nierensteine). Eine andere Wirkung, die für die Orthopädie von Bedeutung ist, ist die Anregung des Gewebewachstums.

Die Stoßwellen können z. B. eine Knochenvermehrung, die Entstehung von Blutgefäßen oder das Wachstum weiterer Gewebearten bewirken. Dadurch kann angestoßen werden, dass geschädigte Körperstrukturen repariert werden. Andererseits kann ein Abbau von überschüssigem Kalk angeregt werden. Des Weiteren werden durch Stoßwellen Schmerzen gelindert.

Die Stoßwellen werden in einem speziellen Gerät generiert. In Wasser wird durch Strom ein Funke erzeugt, der zu einer Verdampfung führt. Die entstehende Druckwelle wird über einen Schallkopf nach außen abgegeben. Die Stoßwelle kann auf das erkrankte Gewebe gerichtet werden.

Welche Untersuchungen werden vor einer Stoßwellentherapie durchgeführt?

Der Arzt führt eine Patientenbefragung (Anamnese) und eine körperliche Untersuchung durch. Wenn mit diesen einfachen Methoden noch keine Krankheit diagnostiziert werden kann, erfolgen weitere Untersuchungen wie z. B. Röntgenaufnahmen oder andere bildgebende Verfahren.


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Letzte Aktualisierung am 13.08.2009.

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Orthopäde für Stoßwellentherapie
Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
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