Bei sportlich aktiven Menschen oder solchen, die einen Sport ausüben möchten, können einige Arten von Untersuchungen durchgeführt werden. Eine Diagnostik kann vor dem Sport oder als Gesundheit- oder Leistungscheck im Laufe der Zeit vorgenommen werden, aber auch z. B. bei einer eingetretenen Verletzung.
Sporteingangsuntersuchungen dienen dazu, den Gesundheitszustand vor der Ausübung eines Sports zu erheben. Der Arzt kann herausfinden, ob sich der Sport speziell für die Person eignet. Er kann feststellen, wie intensiv das Training sein soll und darf. Zur Eingangsuntersuchung gehören die Erhebung der Patientengeschichte (Anamnese) und körperliche Untersuchung, insbesondere aus allgemeinen gesundheitlichen sowie orthopädischen Gesichtspunkten. Typische weitere Untersuchungen sind die Urinprobe und das EKG (Elektrokardiogramm).
Sporttauglichkeitsuntersuchungen laufen im Prinzip ähnlich ab und werden vor dem Eintritt in einen Verein oder vor Wettbewerben vorgenommen. Dem Sportler wird vom Arzt bescheinigt, ob die Risiken dieser Sportart bei ihm gegenüber anderen Personen erhöht sind.
Eine sportmedizinische Gesundheitsuntersuchung (Gesundheitscheck) wird meist in regelmäßigen Abständen (z. B. einmal im Jahr) vorgenommen. Besonders bei über 35jährigen Athleten beinhaltet die Diagnostik zusätzlich ein Belastungs-EKG und eine Blutuntersuchung sowie oft eine Lungenfunktionsmessung.
Besonders im Profisport kann eine leistungsphysiologische Untersuchung von Interesse sein. Durch den Untersuchungsgang mit verschiedenen Belastungstests wird erhoben, wie leistungsfähig der Körper des Athleten ist. Das Training kann gesteuert werden, und für Wettkämpfe kann geplant werden. Bei Verletzungen oder bei Erkrankungen, die durch den Sport hervorgerufen wurden, nimmt der betreuende Arzt ebenfalls die notwendigen Untersuchungen vor.
Letzte Aktualisierung am 14.08.2009.