Die Diagnose eines Hackenfußes kann in den meisten Fällen schon aufgrund des typischen klinischen Bildes und der charakteristischen Beschwerden gestellt werden. Zudem wird in der Regel ein Röntgenbild des betroffenen Fußes angefertigt. Zudem sollten im Verlauf der Erkrankung anhand von Röntgenbildern der Hüfte und des Knies die Auswirkungen auf das gesamte Skelettsystem untersucht werden.
Zur Behandlung eines Hackenfußes kommen zum einen konservative als auch operative Maßnahmen in Betracht. In vielen Fällen bessert ich jedoch ein angeborener Hackenfuß auch von selbst, ohne dass eine Therapie notwendig wird. Zu den konservativen Therapieoptionen zählen vor allem Dehnübungen, Gymnastik sowie dehnende Gipsverbände und Schienen (Redressionstherapie). Kann mit einer konservativen Behandlung des Hackenfußes kein Erfolg erzielt werden, besteht zudem die Möglichkeit einer Operation. Eine Methode der operativen Korrektur ist die Verkürzung der Achillessehne. Auch eine Versteifung des unteren Sprunggelenks (Athrodese) ist möglich. Vor allem beim erworbenen Hackenfuß sollte in jedem Fall schnellstmöglich mit einer Therapie begonnen werden, da die Fehlhaltung im frühen Stadium am ehesten rückbildungsfähig ist.