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Hüftdysplasie - Prognose und Hinweise



Wie ist die Prognose?

Die Prognose der Hüftdysplasie ist bei Früherkennung in der Regel sehr gut. In den meisten Fällen ist eine Behandlung ohne Operation durch breiter Windeln und Wickeln sowie Spreizhosen ausreichend. Auch eine Ruhigstellung durch Spreizhosen kann unter Umständen sehr sinnvoll sein. Die Notwendigkeit einer operativen Therapie besteht nur selten. Zudem ist die Prognose der Hüftdysplasie seit der Einführung des sonographischen Screenings im Neugeborenenalter erheblich verbessert worden.

Unbehandelte Fehlbildungen können später zu vorzeitigem Verschleiß führen, welches in der Medizin auch als Dysplasiecoxarthrose bezeichnet wird. Daraus resultiert eine Beinverkürzung. Im Laufe der Zeit kann es zu einer massiven Entrundung des Hüftkopfes kommen. Des Weiteren ist der Gelenkspalt fast ganz aufgehoben und das Hüftgelenk steif. Ist es bereits zu einer Ausrenkung der Hüften gekommen, so wird die Entwicklung der Motorik des Kindes erheblich behindert. Daher sollte so früh wie möglich eine operative Therapie erfolgen, um die normale Funktion der Hüften zu erreichen.

Hinweise für Patienten

Der einzig sinnvolle Weg, um die Zahl der Krankheitsfälle zu reduzieren, ist die konsequente Untersuchung der Neugeborenen. Dies ist in der U3, also in der 4. bis 6. Woche, vorgeschrieben. Viele Ärzte bestehen jedoch auf eine Vorverlegung der Untersuchung in die ersten Lebenstage, da die Behandlungszeit umso kürzer und die Heilungschancen umso höher sind, je früher die Therapie beginnt. Inzwischen wird bereits im Rahmen der U2 innerhalb der 1. Lebenswoche eine Hüftsonographie durchgeführt.


« Hüftdysplasie - Therapie

Letzte Aktualisierung am 08.10.2009.

Orthopäde
Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
in 10559 Berlin
Alle anzeigen Zufall
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