Die Krankheit kann individuell sehr unterschiedlich verlaufen, so dass sich eine wissenschaftlich begründete Prognose in Bezug auf den Krankheitsverlauf nicht stellen lässt. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Krankheit zwischenzeitlich auch komplett zum Stillstand kommen oder wieder fortschreiten kann. Im Kindes- und Jugendalter ist eine viel stärkere Umbaureaktion zu erwarten. Somit ist auch die Selbstheilungspotenz deutlich höher, da der Knochen einen stärkeren Reparaturmechanismus hat. Diese Möglichkeiten sind jedoch bei einer Hüftkopfnekrose im Erwachsenenalter deutlich eingeschränkt. Hier ist eine selbstständige Reparatur der Knochennekrose durch eine konservative Behandlung unwahrscheinlich. Die Erkrankung endet häufig in einer Hüftgelenksarthrose.
Nach jedem chirurgischen Eingriff sind Röntgenkontrollen erforderlich, um beispielsweise die Osteotomie (=Umstellung) oder den Einbau des endoprothetischen Hüftgelenkersatzes beurteilen zu können. Weitere Maßnahmen sind: