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Hüftschmerzen - Therapie


Welche Therapie kommt zum Einsatz?

Bei starken Hüftschmerzen ist ein Abwarten nicht zu empfehlen, man sollte so schnell wie möglich einen Spezialisten aufsuchen. Dauerschmerzen können zur chronischen Überreizung der Schmerznerven führen. Zudem sind bestimmte mechanische Schäden durch Abnutzung irreparabel. Daher empfiehlt sich eine früh- und rechtzeitige Vorstellung beim Arzt. Ziel der Behandlung ist in erster Linie die Schmerzbekämpfung und die Erhaltung des Gelenkes. Im Frühstadium kann man die Beschwerden medikamentös oder mit physikalischen Therapien (z.B. Wärmetherapie) erfolgreich behandeln.

Generell gilt: Je früher die Ursachen für die Hüftschmerzen erkannt werden, desto schneller und besser kann sie behandelt werden. Im Folgenden sollen einige weit verbreitete Behandlungsmethoden vorgestellt werden. Beachten Sie jedoch, dass nicht jede Methode für jeden geeignet ist.

Ruhe und Entspannung

Das Entspannen des Hüftgelenks ist einer der effektivsten Behandlungsmethoden gegen Hüftschmerzen, da auf diese Weise das Hüftgelenk nicht beansprucht wird und eine eventuelle Entzündung allmählich vergehen kann. Oftmals ist diese Behandlung ausreichend.

Kältetherapie

Bei akuten Verletzungen mit Schwellungen werden meist Eispackungen angewandt. Diese sollten in der Regel innerhalb von 48 Stunden durchgeführt werden. Durch die Kältebehandlung bildet sich die Schwellung zurück und der Schmerz wird reduziert. Auch bei chronischen Problemen können Eisanwendungen eingesetzt werden, um vor allem die Verletzungsgefahr bei Sportlern einzudämmen. In diesen Fällen wird nach der jeweiligen Aktivität direkt das Eis eingesetzt, um Entzündungen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Hitzeapplikationen (Hitzeanwendungen)

Hitzeanwendungen kommen vor allem bei der Behandlung von Entzündungen und chronischen Verletzungen zum Einsatz, insbesondere wenn es sich um chronische Zustände handelt. Durch die Wärme wird das Gewebe gelockert und entspannt und die Blutzirkulation angeregt. Hitzebehandlungen sollten jedoch nicht direkt nach der Aktivität und bei akuten Verletzungen angewandt werden.

Oleg Lohnes Revitaler ®

Der Revitaler eignet sich zur Behandlung von Hüftschmerzen, da er in Rahmen einer großflächigen Akupressur die Ganzkörperdurchblutung intensiviert und dadurch schmerzhafte Muskelverspannungen beheben kann.

Massagen oder Massagetherapie

Massagen können bei vielen orthopädischen Problemen durchgeführt werden. Hierbei werden die Muskeln stimuliert und regeneriert sowie die Mobilität gesteigert. Im besten Fall werden die Patienten wieder auf den Aktivitätslevel gebracht, den sie vor der Verletzung hatten.

Medikamentöse Therapie

Entzündungshemmende Medikamente werden vor allem dann verschrieben, wenn die Hüftschmerzen aus Arthritis, Schleimbeutelentzündung oder Sehnenentzündung resultieren. Bei sehr starken Schmerzen sollten stärkere Medikamente wie Kortison und Analgetika in Betracht gezogen werden sowie Mittel zum Schmieren der Gelenke verwendet werden.

Osteotomie

Die Hüftknochen werden in einer Osteotomie neu ausgerichtet, so dass sich Druck und Gewicht auf die Knochenoberflächen verlagert. Sollte sich trotz des operativen Eingriffs die Hüftfunktion verschlechtern und die Schmerzen in der Hüfte bestehen bleiben, so kann das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks notwendig werden.


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Letzte Aktualisierung am 08.10.2009.

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