Schulterschmerzen - Auswirkungen


Welche Auswirkungen können Schulterschmerzen haben?

Schmerzen in der Schulter können sich ganz verschiedenartig äußern. Häufig beginnen die Schmerzen bei Erkrankungen allmählich, sie sind zunächst leicht und werden im Verlauf stärker. Vor allem bei Verletzungen, aber auch bei akuten Krankheitsbildern können sie jedoch plötzlich entstehen. Klinisch werden im Wesentlichen vordere Schulterschmerzen und hintere Schulterschmerzen unterschieden, je nachdem, in welchem Bereich sie hauptsächlich auftreten. Der Ort der Schmerzhaftigkeit gibt einen Hinweis auf die verursachende Erkrankung.

Schulterschmerzen können sich auf benachbarte Bereiche ausdehnen. Bei einigen Erkrankungen wie z. B. dem Impingement-Syndrom oder entzündlichen Veränderungen sind die Schmerzen von der Lage des Arms abhängig. Typisch ist es dann, dass die Schmerzen bei angelegtem oder ganz nach oben gehaltenem Arm verschwinden, aber im mittleren Bereich dazwischen stark sind (so genannter schmerzhafter Bogen). Treten die Schmerzen vorwiegend nachts auf, so deutet dies ebenfalls auf bestimmte Krankheiten hin (Entzündungen, Arthrose, Riss der Rotatorenmanschette).

Die Schmerzen in der Schulter, aber auch weitere krankheitsbedingte Umstände können zu einer verminderten Bewegung führen. Bei einer Entzündung im Schultergelenk mit starker Bewegungseinschränkung wird von einer Schultersteife (Periarthrosis humeroscapularis, Frozen Shoulder) gesprochen. Weiterhin kann die Schulter geschwollen sein.


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Letzte Aktualisierung am 08.10.2009.
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Orthopäde
Dr. S. Khoudeir
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Handchirurgie, Chirurgie
in 91052 Erlangen
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