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Osteochondrosis dissecans am Sprunggelenk - Symptome und Diagnose



Welche Beschwerden können bei Osteochondrosis dissecans auftreten?

Die Osteochondrosis dissecans wird in Stadien eingeteilt, die die Schwere des Krankheitsbildes beschreiben. Stadium 1 und 2 sind Schäden am Knorpel beziehungsweise am Knochen, bei Stadium 3 und 4 hat sich ein Knorpel-Knochen-Stück schon komplett abgelöst. Im Stadium 4 hat sich dieses Stück verlagert.

Symptome ergeben sich aber nur bei einem Teil der Patienten. Oft machen sich Schmerzen in der Tiefe am oberen Sprunggelenk bemerkbar. Deutliche Beschwerden bestehen meist erst, wenn sich ein Knochenstückchen herausgelöst hat. Die Schmerzen sind während und nach körperlichen Betätigungen im Sprunggelenk stärker. Neben den Schmerzen zeigt sich selten ein Widerstand bei der Gelenkbewegung oder eine komplette Blockierung. Folgen der Osteochondrosis dissecans des Sprunggelenks können Entzündungsreaktionen mit Schwellung und Überwärmung sein. Die Gefahr eines Gelenkverschleißes (Arthrose) erhöht sich. Weitere Schäden, insbesondere am Knorpel, werden im Wesentlichen durch den entstandenen freien Gelenkkörper (so genannte Gelenkmaus) verursacht.

Diagnose der Osteochondrosis dissecans am Sprunggelenk

Nach einer Befragung des Patienten (Anamnese) zu möglichen Auslösern, den Beschwerden und zu vorbestehenden Erkrankungen führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Am Sprunggelenk testet er unter anderem die Beweglichkeit. Eine Röntgenaufnahme wird angefertigt, darauf zeigen sich meist erst zu einem späten Zeitpunkt deutliche Veränderungen. Besser zur Diagnose ist die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT). Sinnvoll ist des Weiteren eine Ultraschalluntersuchung. Eine genaue Diagnostik ist zudem oft durch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) möglich.

Differenzialdiagnose

Die Osteochondrosis dissecans muss gegenüber anderen Erkrankungen im Sprunggelenk abgegrenzt werden. Dazu gehören unter anderem Knorpel-Knochen-Brüche beziehungsweise freie Gelenkkörper („Gelenkmäuse") anderer Ursachen, Verknöcherungsstörungen, Impingement (Engesyndrom) oder Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis).


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Letzte Aktualisierung am 08.10.2009.

Orthopäde
Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
in 10559 Berlin
Alle anzeigen Zufall
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