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Rückenschmerzen - Untersuchungen und Therapie



Welche weiterführenden Untersuchungen werden durchgeführt?

Wenn sich ein Patient mit Rückenschmerzen bei einem Arzt vorstellt, so wird dieser zunächst ein Untersuchungsgespräch (Anamnese) führen. Der Patient berichtet unter anderem über die Symptomatik, das Auftreten der Beschwerden, über die Lebensweise und über mögliche Vorerkrankungen. Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung aus, um z. B. die Schmerzhaftigkeit und die Beweglichkeit zu prüfen. Auch wird nach möglichen Nervenausfällen (taubes Gefühl, Lähmung) gesucht. Vielfach erfolgen bildgebende Untersuchungen, anhand derer sich spezifische Erkrankungen erkennen lassen können. Dazu gehören neben dem Röntgen auch die Computertomographie (CT) und die Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT). Einige Arten von Beschwerden oder verdächtigen Untersuchungsbefunden erfordern darüber hinaus weitergehende diagnostische Methoden.

Therapie von Rückenschmerzen

Falls eine Erkrankung den Grund für die Rückenschmerzen darstellt, so erfolgt eine gezielte Behandlung. Die Therapie kann dann je nach dem Befund von einfachen Maßnahmen bis hin zu aufwändigen Operationen reichen.

Die häufigen unspezifischen Rückenschmerzen lassen sich durch eine Reihe von nichtoperativen (konservativen) Methoden bessern. Da häufig eine verminderte körperliche Bewegung für die Beschwerden verantwortlich ist, kann in der Regel ein Training zum Muskelaufbau beziehungsweise eine Krankengymnastik zur Besserung beitragen. Eine allgemeine sportliche Betätigung in gesundem Ausmaß wird angeraten. Manchmal kann sich dennoch eine Schonung empfehlen, die aber nicht länger als drei Tage gehen sollte. Zusätzlich kann Stressabbau und Entspannung zum Wohlbefinden auch des Rückens beitragen. Um längerfristig weitere Rückenschmerzen zu vermeiden, kann sich die so genannte Rückenschule empfehlen, in der der Patient die richtige Haltung und Bewegung gezeigt bekommt.

Bei Rückenschmerzen kommen auch Wärme- oder Kälteanwendungen zum Einsatz. Massagen können hilfreich sein. Alternative Behandlungsmethoden wie z. B. Akupunktur können ausprobiert werden. Die Schmerzen können durch Medikamente gelindert oder ausgeschaltet werden. Als Schmerzmittel kommen meist Präparate aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) zum Einsatz. Sie können eingenommen werden, aber auch als Injektion in den Rücken gegeben werden. In manchen Fällen werden Betäubungsmittel gegeben. Operationen und Spezialbehandlungen bleiben in aller Regel Schmerzzuständen mit krankheitsbedingter Ursache vorbehalten.


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Letzte Aktualisierung am 08.10.2009.

Orthopäde
Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
in 10559 Berlin
Alle anzeigen Zufall
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