Sowohl bei der konservativen als auch bei der operativen Therapie kann es zu Komplikationen kommen. Komplikationen bei der konservativen Therapie:
Komplikationen bei der operativen Therapie:
Die Prognose ist abhängig von der Bruchform, der Frakturversorgung sowie der Nachbehandlung (Physiotherapie). Nur bei fachgerechter Therapie und intensiver physiotherapeutischer Nachbehandlung kommt es in der Regel zu einer vollständigen Wiederherstellung der Handgelenksfunktion. Andernfalls kann es zu Falschgelenkbildung und zur Handgelenksarthrose kommen. Prinzipiell haben ausgedehnte Handgelenksverletzungen eine schlechtere Prognose, auch bei optimaler Therapie.
Bei Radiusfrakturen zeigen vor allem Kinder eine sehr gute Spontanheilung, weshalb hier die konservative Therapie meist problemlos abläuft. Normalerweise heilen unkomplizierte Frakturen folgenlos aus. Nach vier bis sechs Wochen kann die Hand meist für einfache Greiftätigkeiten benutzt werden. Bei komplizierten Radiusfrakturen kann der Heilungsverlauf bis zu einem halben Jahr und sogar länger andauern.