Manuelle Medizin - Ablauf

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Welche Untersuchungen sind vor der Anwendung der manuellen Medizin erforderlich?

Vor der Chirotherapie finden eine Befragung des Patienten (Anamnese) und eine körperliche Grunduntersuchung statt. Der Therapeut achtet auf die Körperhaltung, die Position der Körperteile und auf die Bewegungen. Er tastet einige Körperstellen ab. Häufig werden auch Röntgenbilder angefertigt und eine Blutuntersuchung durchgeführt. Krankheiten, bei denen eine Gegenanzeige gegen die manuelle Medizin besteht, werden ausgeschlossen (z. B. Entzündungen, Osteoporose, Bandscheibenvorfall). Des Weiteren dienen auch die Handgriffe selbst zur Diagnostik von Blockaden in den Gelenken.


Was müssen Patienten vor der Behandlung mittels manueller Medizin beachten?

Die manuelle Medizin, die Chirotherapie und die Osteopathie werden zu den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gezählt. Eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung wird daher nur in einem Teil der Fälle gestattet. Der Patient sollte sich im Vorfeld darüber informieren.

Wie läuft die manuelle Medizin ab?

Der Patient befindet sich zur Chirotherapie in einer geeigneten Position. Der Therapeut testet erst die Beweglichkeit in den Gelenken, die behandelt werden sollen. Die Behandlung erfolgt dann mit bestimmten Handgriffen, die meist impulsartig, aber nur mit geringer Kraft ausgeführt werden. Die Anwendung führt häufig zu einem Knackgeräusch und zu einer Entspannung. Die Behandlung kann unterschiedlich lange dauern, bis zu 20 Minuten oder mehr. Meist sind nach dem ersten Termin noch einige weitere Behandlungssitzungen erforderlich.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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