Manuelle Medizin - Komplikationen

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Mögliche Komplikationen

Bei fachgerechter Anwendung und Beachtung der Gegenanzeigen ist das Risiko der manuellen Medizin im Allgemeinen gering. Es kommt nicht selten zu unproblematischen Komplikationen wie zur vorübergehenden Verstärkung der Schmerzen, zu Blutergüssen oder zu Abgeschlagenheit.

Vor allem an der Halswirbelsäule kann die manuelle Medizin jedoch bisweilen sehr gefährlich werden. Dort besteht das Problem, dass Arterien, die das Gehirn versorgen, geschädigt werden können. Die Folge kann ein Schlaganfall sein, der zu Lähmungen, Sinnesstörungen oder im schlimmsten Fall zum Tode führen kann.

Verhaltenshinweise nach der Behandlung

Im Anschluss an eine Chirotherapie sollte der Patient geeignete Formen von Krankengymnastik ausüben, da der Behandlungserfolg verbessert werden kann und die Wirbelsäule stabilisiert wird.

Erfolgsaussichten der manuellen Medizin

Bei Störungen der Gelenkfunktion und bei Verspannungen kann die manuelle Medizin einen Nutzen haben. Beschwerden wie Minderbeweglichkeit oder Schmerzen lassen sich nicht selten verbessern. Bei der Behandlung weiterer Symptome (z. B. Atembeschwerden) ist eine Wirksamkeit durch die wissenschaftlich orientierte Medizin nicht nachgewiesen. Patient und Arzt sollten abwägen, ob der erwartete Nutzen der Behandlung die Risiken rechtfertigt.

Mögliche Behandlungsalternativen

Je nach den Beschwerden können unterschiedlichste Behandlungsverfahren aus der „Schulmedizin" sinnvoll oder sogar notwendig sein.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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