Bei der Haglund Exostose kann oft bereits durch einen Wechsel des Schuhwerks eine erhebliche Besserung der Beschwerden erzielt werden. Dabei sollten die Betroffenen vor allem auf zu starres Schuhwerk und Schuhe, die auf Höhe des Fersensporns abschließen verzichten. Bleiben die Beschwerden weiterhin bestehen, wird in der Regel zunächst eine Korrektur der Fußfehlstellung mittels Einlagen Versucht.
Dabei werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn folgende Maßnahmen berücksichtigt werden:
Zudem kommen in der Behandlung einer Haglund-Exostose vielfach auch physikalische Maßnahmen zur Anwendung. Dazu zählen vor allem Kälte- und Wärmeanwendungen sowie Ultraschallbehandlungen. Eine begleitende medikamentöse Therapie mit Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR, wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen) kann zudem zu einer Linderung der Beschwerden beitragen und die Entzündungsreaktion eindämmen. In den letzten Jahren findet zudem die Stoßwellentherapie immer mehr Beachtung in der Therapie einer Haglund-Exostose. Dabei werden energiereiche mechanische Wellen auf die betroffene Region gerichtet, was zu einer Bildung von neuen Blutgefäßen und einem Rückgang der Entzündung beitragen soll.
Die Prognose einer Haglund-Exostose ist in der Regel gut. In den meisten Fällen läßt sich durch konservative Behandlungsmaßnahmen einer erhebliche Besserung der Beschwerden erzielen. Die Behandlung kann sich unter Umständen über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinziehen. Zudem kann eine Haglund-Exostose auch nach operativer Sanierung immer wieder auftreten.