Die gängigste und einfachste Klassifikation ist die Einteilung in:
Hierbei handelt es sich lediglich um eine grobe Fraktureinteilung, die natürlich therapieweisende Fragen unbeantwortet lässt. Eine weitere Einteilung erfolgt nach der AO-Klassifikation (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese), welche jedoch etwas komplizierter ist. Diese sieht folgendermaßen aus:
Diese Frakturen reichen nicht in das Gelenk. Diese Art der Fraktur kommt häufig bei älteren Menschen vor. Durch den Druck beim Sturz werden die Knochenfragmente so zusammen gestaucht, dass sich die Speiche verkürzt.
Hier ist der so genannte Griffelfortsatz, der sich am Radiusknochen in der Nähe des Gelenks befindet, abgebrochen. Der Radius trägt am Übergang zur Mittelhand so genannte Gelenklippen.
Der entstandene Bruchspalt ist hier häufig Y- oder T-förmig.
Mit Hilfe dieser Klassifikation lassen sich alle distalen Radiusfrakturen abbilden und konkrete Therapieentscheidungen treffen.