Handchirurgie

Lesezeit: 1 Min.

Was ist Handchirurgie?

Die Handchirurgie umfasst die Diagnose und Therapie von Erkrankungen und Verletzungen der Hand sowie auch des Arms bis hinauf zur Schulter. Die Operation an der Hand bildet dabei einen Schwerpunkt dieses Fachgebietes. Handchirurgen müssen Fähigkeiten aus der Orthopädie, Unfallchirurgie, plastischen Chirurgie sowie auch der Neurochirurgie (Chirurgie der Nerven) mit einbringen.

Ein feines Arbeiten ist die Grundvoraussetzung für die operative Tätigkeit in der Handchirurgie. Typische Krankheiten, die mittels Handchirurgie therapiert werden können, sind z. B. Gelenkrheuma (Rheumatoide Arthritis), Gelenkverschleiß (Arthrose), das Karpaltunnelsyndrom und ähnliche Nerveneinengungen, Sehnenscheidenentzündungen oder Fehlbildungen. Ebenso werden Verletzungen behandelt, z. B. an Knochen (Frakturen), Bändern, Sehnen und Gelenken.


Wann werden Maßnahmen aus der Handchirurgie durchgeführt?

Eine ganze Reihe von Erkrankungen sowie Verletzungen kann der Anlass dafür sein, dass die Handchirurgie zum Einsatz kommt. Eine Operation empfiehlt sich im Allgemeinen dann, wenn eine Symptomatik nicht mehr in ausreichendem Maße durch andere (konservative) Maßnahmen gebessert werden kann.

Typische Beschwerden von verschiedenen Krankheiten der Hand sind Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Speziell an der Hand ist ein feines Zusammenspiel der Bewegungselemente und des Tastsinns notwendig, um z. B. die Greiffunktion oder filigrane Tätigkeiten zu ermöglichen.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
War dieser Artikel hilfreich?