Mountain Medicine

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Was ist Mountain Medicine?

Mountain Medicine (Bergmedizin) ist ein medizinischer Teilbereich, der sich speziell mit Problemen der Gesundheit in den Bergen beschäftigt. Hauptsächlich richtet sich Mountain Medicine an Bergsteiger, aber auch an andere Personen, die sich in größerer Höhe aufhalten.

Bergsteigen

Das Gebiet befasst sich mit der Vorbeugung und der Behandlung von Erkrankungen wie Erschöpfung und Überlastung, orthopädischen Leiden (z. B. an Knie, Sprunggelenk, Schulter, Wirbelsäule, Ellenbogen), der so genannten Höhenkrankheit durch Sauerstoffmangel, Einflüssen von Kälte, Wärme und Sonneneinstrahlung sowie Verletzungen beziehungsweise Unfällen (z. B. Abstürze, Lawinenunglücke). Aufgrund des Spektrums handelt es sich bei Bergmedizinern häufig um Orthopäden.


Wann kommt Mountain Medicine zum Einsatz?

Mountain Medicine beschäftigt sich mit allen gesundheitlichen Problemen, die speziell in Gebirgen eine Rolle spielen. Dazu gehören der Sauerstoffmangel (so genannte Höhenkrankheit) und die Unterkühlung ebenso wie orthopädische Erkrankungen, Verletzungen und Unfälle.

Die Disziplin befasst sich nicht nur mit der Therapie der jeweiligen Patienten, sondern genauso auch mit der Prävention von solchen Krankheits- und Unglücksfällen. Patienten, die in der Bergmedizin betreut werden, sind häufig relativ jung und vor ihrer Bergtour gesund. Es handelt sich oft um Reisende, die in ihrer Freizeit oder beruflich Berge besteigen oder z. B. Ski fahren. Mountain Medicine ist verwandt mit den Gebieten Trekkingmedizin, Outdoormedizin und Expeditionsmedizin.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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