Manuelle Medizin

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Was ist manuelle Medizin?

Manuelle Medizin ist eine Heilmethode, bei der Therapeut mit Handgriffen eine Lockerung der Gelenke und der Wirbelsäule erzielt. Manuelle Medizin ist als Begriff nahezu identisch mit dem Ausdruck Chirotherapie oder Chiropraktik. Zur manuellen Medizin kann darüber hinaus die Osteopathie gezählt werden, bei der mit ähnlichen Handgriffen auch Erkrankungen anderer Organe behandelt werden sollen. Die manuelle Medizin oder Chirotherapie kann bei einigen Beschwerden wie z. B. Rückenschmerzen sinnvoll sein. Das Verfahren kann jedoch auch gewisse Risiken beinhalten.


Wann wird manuelle Medizin angewendet?

Die manuelle Medizin oder Chirotherapie wird primär durchgeführt, wenn Bewegungseinschränkungen oder Fehlpositionen von Gelenken vorliegen. Zu den Gelenken werden auch die Verbindungen innerhalb der Wirbelsäule gezählt. Beschwerden wie Schmerzen (z. B. Rückenschmerzen) oder Verspannungen können durch die manuelle Medizin eingedämmt werden.

Blockaden in der Wirbelsäule und weiteren Gelenken (Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen) können sich nach der Meinung von Chiropraktikern jedoch auch als Symptome an anderen Körperbereichen beziehungsweise anderen Organen äußern. Die Gelenkblockaden selbst werden dann oft vom Patienten nicht bemerkt. Daher kann die manuelle Medizin oder Chirotherapie auch bei solchen weiteren Symptomen vorgenommen werden.

Zu diesen Symptomen gehören:

  • Schmerzen bestimmter Körperteile, z. B. Rückenschmerzen, Lendenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schmerzen am Brustkorb, Bauchschmerzen, Hüftschmerzen, Schmerzen im Bein und am Fuß
  • Atemstörungen
  • Schwindel
  • Hörstörungen und Tinnitus
  • Sehstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Verdauungsprobleme
  • Gedächtnisprobleme
  • Schlafstörungen
  • Sensibilitätsstörungen
Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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