Eine bakterielle Entzündung des Hüftgelenks macht sich durch folgende Beschwerden bemerkbar:
Die klassischen Anzeichen der Gelenkentzündung wie Schwellung, Rötung und Überwärmung des Hüftgelenks sind nicht zu beobachten, da aufgrund des großen Weichteilmantels und durch die tiefe, innere Lage des Hüftgelenkes diese klassischen Anzeichen einer Entzündung verdeckt sind.
Die klinische Diagnostik ist meist sehr schwierig, da sich die Beschwerden kaum von anderen Hüfterkrankungen unterscheiden. Wichtige Hinweise können Begleitsymptome wie Rückenschmerzen bei Morbus Bechterew, Fieber bei septischer Coxitis oder Befall weiterer Gelenke bei rheumatoider und reaktiver Arthritis geben. Oft ist eine Ultraschalluntersuchung, welches in den ersten Tagen nach Beschwerdebeginn durchgeführt wird, sehr hilfreich, um die Ursache zu klären. Nach einiger Zeit sind auch auf Röntgen- oder CT-Bildern Veränderungen erkennbar.
Durch die Magnetresonanztomographie (MRT) können vor allem entzündliche Reaktionen der Weichteile dargestellt werden. Des Weiteren kann man eine Blutuntersuchung vornehmen, die oft Hinweise auf eine Infektion oder einen rheumatischen Prozess geben. Eine weitere Möglichkeit ist die Gelenkpunktion. Hierbei punktiert der Arzt das Gelenk und entnimmt Gelenkflüssigkeit, in dem sich gegebenenfalls Bakterien und verschiedene Entzündungszellen nachweisen lassen.
Hüftschmerzen können durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden. Diese unterscheiden sich deutlich vom Säugling bis zum Adoleszenten. Wichtig ist hierbei, sofort interventionsbedürftige Erkrankungen rasch auszuschließen. Hierzu gehören vor allem: