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Schultergelenkssprengung



Was ist eine Schultergelenkssprengung

Bei einer Schultergelenkssprengung besteht eine Verrenkung des seitlichen Endes des Schlüsselbeins zum Schulterdach (Acromion) mit Verletzung (Zerrung oder Riss) des stabilisierenden Kapsel- und Bandapparates.

Das Schultereckgelenk, auch Akromioclaviculargelenk (ACG) genannt, stellt eine gelenkige Verbindung zwischen dem Schulterdachfortsatz (Acromion) und dem äußeren Ende des Schlüsselbeins (Clavicula) dar. Das Gelenk wird normalerweise durch die Gelenkkapsel und die zusätzlichen Bänder, die außerhalb des Gelenkes liegen, stabilisiert.

Eine Schultergelenkssprengung kann in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden. Die Einteilung erfolgt nach Tossy oder Rockwood:

  • Grad I: Die Bänder sind eingerissen, aber die Gelenkanteile nicht gegeneinander verschoben.
  • Grad II: Die Bänder der Gelenkkapsel sind teilweise gerissen. Die Gelenkanteile sind leicht verschoben.
  • Grad III: Alle Bänder des Schultereckgelenkes sind gerissen.

Bei der Einteilung nach Rockwood werden mit den Verletzungsgraden IV - VI Spezialformen der vollständigen Bandzerreißung unterschieden.

Die Schultergelenkssprengung ist eine sehr häufig auftretende Verletzung, die fast immer nach einem direkten Sturz auf die Schulter auftritt.


Schultergelenkssprengung - Ursachen und Symptome »

Letzte Aktualisierung am 12.10.2009.

Verletzungen Schulter

Verletzungen an der Schulter

Orthopäde
Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
in 10559 Berlin
Alle anzeigen Zufall
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