Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird und je jünger der Betroffene ist, desto besser sind die Erfolgsaussichten in der Therapie von Hüftgelenksluxation und Hüftdysplasie. In der Mehrzahl der Fälle heilt die angeborene Hüftgelenksdysplasie folgenlos aus, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt wird.
Wird die Erkrankung jedoch nicht oder erst spät erkannt, so kann es im weiteren Verlauf zu Veränderungen am Gelenk kommen. Im Laufe der Zeit kann es zu schweren Fehlbelastungen mit entsprechenden Deformierungen des Gelenkes kommen. In solchen Fällen hilft meist nur noch ein operativer Eingriff, um vor allem weitere Gelenkzerstörungen zu verhindern.
Zudem kann es ohne Krankengymnastik zu Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes kommen. In der Folge kann des Gewebe des Gelenkkopfes zerstört werden (Hüftkopfnekrose), was dauerhafte Behinderungen nach sich ziehen kann.
Hinweise für Patienten
Die Hüftgelenksluxation und Hüftdysplasie gehören zu den angeborenen Fehlstellungen. Leider gibt es keine Empfehlungen, wie man einer Hüftfehlstellung vorbeugen kann, da die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft notwendig sind und eine Steißlage leider nicht immer vermeidbar ist.
Besonders wichtig ist hierbei die Früherkennung. Diese sollte am besten in den ersten Tagen nach der Geburt erfolgen, da nach einem Jahr ohne Behandlung, kaum noch mit einer vollständigen Heilung gerechnet werden kann.
Letzte Aktualisierung am 12.10.2009.