In der Regel ist die Prognose nach einem operativen Eingriff gut. Wird bei dem Eingriff nur die Gelenklippe angenäht, so ist eine sofortige Belastung des Beins nach der Operation möglich. Sind dagegen Teile des Knochens entfernt worden, so kann es sein, dass das Bein eine gewisse Zeit geschont werden muss. Der Knochen braucht Zeit zur Heilung.
Das Impingement Syndrom muss auf jeden Fall behandelt werden, damit Sie Ihren alltäglichen und sportlichen Aktivitäten wieder nachgehen können. Durch die Behandlung werden Sie wieder ein schmerzfreies Hüftgelenk haben. Ein weiterer wichtiger Grund für die Behandlung ist die Arthrose. Wird nämlich der mechanische Konflikt zwischen Pfannenrand und Schenkelhals nicht aufgehoben, so geht früher oder später neben der Gelenklippe auch der Gelenkknorpel verloren. Ein solcher Verlust ist ein Zeichen für den Beginn einer Arthrose, welches im fortgeschrittenen Stadium eine Gelenkersatz-Operation erforderlich macht. Durch eine rechtzeitige Therapie soll diese Entwicklung vermieden werden. Zudem soll wieder ein ungestörtes Bewegungsspiel zwischen Hüftkopf und Hüftpfanne hergestellt werden.