Ein großer Teil der möglichen Komplikationen kann bereits durch die Verletzung selbst hervorgerufen werden. Auftreten können Blutungen, Nachblutungen und Blutergüsse. Umgebende Strukturen können geschädigt werden, bei einer Nervendurchtrennung kann es z. B. zu Lähmungen oder Taubheitsgefühl kommen.
Bei einer Eröffnung der Haut können sich Infektionen, Wundheilungsstörungen und Narben ergeben. Später können Folgeschäden wie Bewegungseinschränkungen und Muskelverkalkungen (Myositis ossificans) vorkommen.
Erfolgsaussichten der Behandlung einer Muskelverletzung
Die Therapie eines Muskeltraumas ist langwierig. Mit intensiven Maßnahmen, die sich über einige Wochen bis Monate hinziehen, kann die Funktionsfähigkeit oft wiederhergestellt werden. Durch die Operation können die Heilungsdauer verkürzt und die langfristigen Aussichten bei ausgedehnten Verletzungen wesentlich verbessert werden. Nach jeder Muskelverletzung ist das Risiko eines erneuten Risses größer als vorher.
Letzte Aktualisierung am 11.08.2009.