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Reizstrombehandlungen - Funktionsweise


Wie funktionieren Reizstrombehandlungen?

Die Wirkung beruht primär auf einer Veränderung der Ionen- Ruhekonzentration insbesondere an der Zellmembran der behandelten Körperregion sowie des nach der Unterbrechung des Stromflusses wieder eintretenden Potentialausgleichs. Dies führt zu Veränderungen der elektro-chemischen Konzentration im Gewebe. Des Weiteren kommt es zu einem Mitwandern von elektrisch neutralen Teilchen wie Fettpartikel oder Albuminen. Weiterhin werden körpereigene Transportmechanismen aktiviert. Die Reizstrombehandlung wird eingesetzt zur:

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsförderung der Haut und Muskulatur
  • Trophikverbesserung
  • Regeneration
  • Kräftigung der Muskulatur (Muskelaufbau / -erhalt)
  • Nervenstimulation (vor allem zur Innervationsschulung und Lähmungsbehandlung)
  • Muskuläre Detonisierung

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Dosis der Stromintensität ist abhängig von der Toleranz des Patienten. Der Patient darf jedoch keinesfalls mehr als ein leicht vibrierendes Stromgefühl spüren. Über Elektroden (Plattenelektroden, Klebeelektroden, Vakuumelektroden) werden die Reizströme auf das zu behandelnde Gewebe übertragen. Empfohlen wird eine tägliche Behandlung im Umfang von 30 Minuten über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen.


« Reizstrombehandlungen Reizstrombehandlungen - Anwendungsgebiete »

Letzte Aktualisierung am 14.08.2009.

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