Hauptanwendungsgebiet ist die Linderung von akuten und chronischen Schmerzzuständen. Hauptindikationen sind vor allem:
Die Tens-Therapie wird in der Klinik eingesetzt, um Schmerzzustände, welche im Rahmen der Krankengymnastik auftreten können, zu verhindern. Nach Entlassung aus der Klinik erhält der Patient in der Regel ein Tens-Gerät, um es zu Hause zu benutzen.
Die Elektroden werden an geeigneten Orten platziert, wobei sich die optimale Stimulationsstelle meist über einem Hautnerv befindet. Die Elektroden können aber auch über einen Akupunkturpunkt, einen besonders schmerzhaften Druckpunkt oder im Bereich der Wirbelsäule angelegt werden. Meist werden zur Lokalisation von optimalen Stimulationsstellen, die Akupunkturpunkte als Ausgangspunkte verwendet. Die Tens-Behandlung führt zu einer Hemmung der Schmerzleitung durch Nervenreizung mittels elektrischen Stroms. Die Stromstärke sollte dabei deutlich im Bereich der Empfindungsschwelle, aber unterhalb der Schmerzschwelle liegen. Der Patient spürt bei einer konventionellen Tens-Behandlung lediglich ein Kribbeln im Schmerzgebiet, dagegen treten bei einer Bruststimulation sichtbare Muskelkontraktionen auf.