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Tens-Behandlung zur Schmerztherapie - Nebenwirkungen


Welche Vorteile hat eine Tens-Behandlung?

Aufgrund seiner guten Wirksamkeit und praktisch fehlender Nebenwirkungen ist die Tens-Therapie ein schmerztherapeutisches Verfahren der ersten Wahl. Ein wesentlicher Vorteil ist die Heim- und Eigenbehandlung der Patienten. Nachdem sich der Arzt für eine Tens-Therapie entschieden hat, wird zunächst in der Klinik oder in der Praxis mit verschiedenen Einstellungen und Elektrodenplatzierungen eine Stimulation am Patienten vorgenommen. Ist die Stimulation erfolgreich, so erhält der Patient ein Leihgerät und führt die Erprobung zu Hause weiter fort. Bei erfolgreicher Therapie wird dann ein Tens Rezept ausgestellt, wobei die Mietzeit für dieses Gerät immer nur einen Monat beträgt. Ist die Therapie weiterhin erfolgreich, so wird ein Wiederholungsrezept für eine Mietzeit für 3 Monate oder auf Dauer ausgestellt.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Für die Tens-Behandlung sind keine gravierenden Nebenwirkungen bekannt. Dennoch sollten folgende Reaktionen beachtet werden:

  • allergische Reaktionen auf Elektroden-Gel oder Pflaster
  • Schmerzzunahme unter der Tens-Behandlung
  • Hyperstimulationssyndrom
  • hormonelle Dysbalancen
  • Hypertonie-Reaktion
  • Herzrhythmusstörungen
  • Juckreiz
  • Euphorie
  • Schlaflosigkeit

Die Tens-Therapie ist bei Patienten mit ungeklärter Schmerzätiologie und fehlender Patientenkooperation kontraindiziert.


« Tens-Behandlung zur Schmerztherapie - Durchführung

Letzte Aktualisierung am 14.08.2009.

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Portrait Dr. med. Hein Kleihues, OZS - Orthopädisches Zentrum Spreebogen, westklinik Dahlem, Berlin, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. med. H. Kleihues
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