Vor Beginn der Untersuchung sollte mindestens die untersuchte Körperpartie unbekleidet sein. Der Patient wird dann auf einer beweglichen Liege gelagert und (je nach untersuchter Stelle) in die CT-Röhre geschoben. Während der Untersuchung sollte der Patient ruhig liegen und den Anweisungen des Personals folgen. Die Anweisungen werden durch einen Lautsprecher übertragen, da sich das Personal wegen der Strahlenbelastung in einem anderen Raum aufhalten wird. Die Untersuchung selbst kann bis zu 15 Minuten dauern. Die Auswertung erfolgt in der Regel während oder gleich nach der Durchführung der Computertomographie.
Manche Untersuchungen werden mit Kontrastmittel durchgeführt, das über eine Vene in den Blutkreislauf gespritzt wird. An der Einstichstelle kann es zu Jucken oder Brennen kommen. In seltenen Fällen reagieren Patienten allergisch auf das Kontrastmittel. Beim Auftreten von Schwindel, Kopfschmerz oder Übelkeit sollte das Personal informiert werden, damit Gegenmaßnahmen getroffen werden können.
Die Computertomographie selbst ist ungefährlich und schmerzfrei. Die Strahlendosis, der ein Patient ausgesetzt ist, ist vergleichsweise hoch. Eine CT-Untersuchung ist so belastend wie mehrere Röntgenuntersuchungen nacheinander. Allerdings sollte eine nötige CT-Untersuchung nicht aus Angst vor der Strahlenbelastung vermieden werden, da die gewonnenen Ergebnisse das Risiko meist aufwiegen.