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Sehnen - Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten


Welche Untersuchungen werden vor einer Behandlung einer Sehnenverletzung durchgeführt?

Der Arzt befragt den Patienten zum Unfallhergang und zu den Beschwerden (Anamnese). Es folgt die körperliche Untersuchung, bei der z. B. verschiedene Bewegungstests erfolgen können. Der Nachweis eines Sehnenrisses geschieht häufig in einer Ultraschalluntersuchung oder auch durch ein Röntgen oder ein weiteres bildgebendes Verfahren. Hier können dann auch mögliche begleitende Knochenbrüche erkannt werden.


Welche Möglichkeiten zur Behandlung einer Sehnenverletzung gibt es?

Sehnenzerrungen werden normalerweise ohne Operation (konservativ) behandelt. Bei einer Sehnendurchtrennung muss in den meisten Fällen eine Operation durchgeführt werden. Dies entscheidet sich auch nach den weiteren Umständen.

Konservative Therapie

Zur nichtoperativen Behandlung der Sehnenverletzung erfolgt eine Ruhigstellung des Körperteils, z. B. des Arms oder des Beins. Dazu wird ein straffer Verband oder ein Gips angelegt. Im Verlauf muss durch Ultraschall mehrmals überprüft werden, ob eine regelrechte Zusammenheilung stattfindet.

Operation

Die Operation einer Sehnenverletzung, z. B. eines Sehnenrisses, kann in örtlicher Betäubung, einer so genannten Regionalanästhesie mit ausgedehnter örtlicher Schmerzausschaltung oder in einer Vollnarkose ablaufen. Je nach der betroffenen Sehne kann manchmal nicht nur mit offenem Schnitt, sondern auch mit einer therapeutischen Gelenkspiegelung (Arthroskopie) operiert werden. Klaffende Anteile der Sehne werden zusammengenäht. Eventuell kann stattdessen ein Gewebekleber zum Einsatz kommen.

Bisweilen muss eine andere Sehne der Umgebung als Ersatz angenäht werden, oder es muss eine Transplantation einer fernen körpereigenen Sehne erfolgen. Ist zusätzlich ein Knochen gebrochen, so kann dieser durch Materialien wie Schrauben, Platten und Drähte fixiert werden. Nach dem eigentlichen Eingriff wird auch die Haut wieder zugenäht.


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Letzte Aktualisierung am 11.08.2009.

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