Knie- und Sprunggelenkschirurgie

Lesezeit: 1 Min.

Was ist die Knie- und Sprunggelenkschirurgie?

Sprunggelenkschirurgie

Im Laufe seines Lebens legt ein Mensch im Schnitt über 100.000 km zurück. Seine Mobilität hängt entscheidend von der Gesundheit der Füße ab. Die Mobilität kann durch folgende Zustände stark beeinträchtigt werden und zur Immobilität führen:

  • angeborene oder erworbene Fehlstellungen
  • Verletzungen beim Sport, im Beruf oder Alltag
  • Systemerkrankungen wie Rheuma oder Diabetes mellitus

Kniechirurgie

Das Kniegelenk ist das größte und auch das am stärksten belastete Gelenk des menschlichen Körpers. Bei jedem einfachen Schritt lastet das komplette Körpergewicht auf dem „Scharnier" zwischen Ober- und Unterschenkel. Das Knie ist trotz seiner komplexen Struktur sehr verletzungsanfällig. Knieschäden können durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Hierzu gehören:

  • chronische Überbelastung im Beruf
  • krumme Beine
  • akute Verletzungen beim Sport
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Übergewicht
  • falsches Schuhwerk

Wann wird die Knie- und Sprunggelenkschirurgie eingesetzt?

Operative Maßnahmen werdend durchgeführt bei:

  • Sportverletzungen
  • allen Verletzungen
  • Folgen von Verletzungen
  • Gelenkbeschwerden

Arthroskopische Chirurgie

Hierbei handelt es sich um eine minimalinvasive Chirurgie, die heutzutage bevorzugt zum Einsatz kommt. Es werden folgende Beschwerden therapiert:

  • Behebung von Knorpelschäden des Knie- und Sprunggelenk
  • Behandlung von Instabilitäten und Schmerzsyndromen des Knie und Sprunggelenkes
  • Kreuzband- und Meniskusschäden

Merke: Meist treten als Folge einer Störung am Fuß oder Sprunggelenk Beschwerden an anderen Gelenken auf, z.B. am Knie- Hüftgelenk, dem Kreuz- Darmbeingelenk oder den Zwischenwirbelgelenken.

Ziel der Knie- und Sprunggelenkschirurgie

Das Ziel ist der Erhalt oder die Wiederherstellung der Mobilität der Patienten. Zum Einsatz kommen modernste Hilfsmittel und Implantate, die zum Teil selbst weiter entwickelt werden. Durch moderne Diagnosemöglichkeiten, ausgefeilte Operationstechniken und - instrumente sowie verbesserte Trainings- und Reha-Maßnahmen, ist es heute in den meisten Fällen möglich, ausgeprägte Defekte am Knie sowie am Sprunggelenk zu behandeln, so dass sich die Patienten wieder schmerzfrei bewegen können.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
War dieser Artikel hilfreich?